Frankreich, Deutschland und Italien fordern ein Ende der Feindseligkeiten in Libyen – Internationales Panorama

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TASS, 26. Juni. Frankreich, Deutschland und Italien forderten die Konfliktparteien in Libyen und die dort handelnden ausländischen Akteure auf, die Feindseligkeiten auf dem Staatsgebiet unverzüglich einzustellen. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die am Donnerstag von den Außenministerien dieser drei Länder veröffentlicht wurde.

„Angesichts der wachsenden Gefahr einer Verschlechterung der Lage in Libyen und der regionalen Eskalation fordern Frankreich, Deutschland und Italien alle Parteien des Libyenkonflikts auf, die Feindseligkeiten sofort und bedingungslos einzustellen und den Aufbau von Streitkräften im ganzen Land auszusetzen“, heißt es in der Erklärung.

Die Länder fordern auch ausländische Teilnehmer auf, jegliche Einmischung zu beenden und das Waffenembargo, das zuvor durch den Beschluss des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen verhängt wurde, vollständig einzuhalten. Die Ministerien der drei Staaten begrüßen den raschen Abschluss der Verhandlungen im Militärausschuss im Format „5 + 5“ (fünf Vertreter von jeder Seite) unter der Schirmherrschaft der Unterstützungsmission der Vereinten Nationen in Libyen (UNSMIL), die auf einen Waffenstillstand abzielt.

In der Erklärung heißt es, dass die Einstellung der Feindseligkeiten „ein wichtiges Element für die Schaffung der Voraussetzungen für die wirksame Wiederaufnahme des interlibyschen politischen Dialogs ist, der eine langfristige Lösung des Konflikts gewährleisten wird“.

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