Verkehr: Deutschland, der „Eisenbahnpakt“ zwischen Regierung und Wirtschaft

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Berlin, 30. Juni 13:50 – (Nova Agency) – Die Regierung und die deutschen Unternehmen beabsichtigen, einen „Eisenbahnpakt“ für das Land zu schließen, um den Güterverkehr auf der Schiene zu erhöhen und die Zahl der Fahrgäste in Zügen bis 2030 zu verdoppeln. Im Mittelpunkt der Initiative steht der neue Plan der Deutschen Bahn (Db), einer staatlichen Gesellschaft, die in den nächsten Jahren schrittweise eingeführt wird. Das Projekt umfasst unter anderem 30-Minuten-Intervalle für Fernzüge auf den Hauptstrecken, die für die Strecke Berlin-Hamburg bereits im kommenden Dezember beginnen werden. Der neue DB-Plan bietet auch bessere Verbindungen für Reisende. Laut Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ist dies eine „kleine Revolution“, die den Grundstein für ein solches europäisches Projekt legt. Insbesondere der deutsche „Eisenbahnpakt“ soll den „klimafreundlichen“ Zug zum Hauptverkehrsmittel in Deutschland machen. Db sollte „flexibler, wettbewerbsfähiger, leiser und ökologischer“ werden. Konkret ist der „Eisenbahnpakt“ in zahlreiche Maßnahmen unterteilt, wie den Ausbau der digitalen Verriegelungstechnologie und die schnellere Elektrifizierung der Eisenbahnen. Technische Innovationen müssen dann gefördert werden. Zu den Zielen gehört eine Steigerung des Marktanteils beim Warentransport um mindestens 25 Prozent. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ feststellt, wird die Umsetzung des neuen DB-Plans jedoch mehrere Jahre dauern. Zu diesem Zweck sei „der Ausbau der Eisenbahninfrastruktur von grundlegender Bedeutung“, so der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens Richard Lutz. (Geb) © Agenzia Nova – Reproduktion vorbehalten

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