Die rechtsextreme Gruppe in Deutschland plante Moscheeangriffe: Bericht

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Die deutsche Polizei hat 12 Mitglieder einer rechtsextremen Gruppe festgenommen, die angeblich Angriffe auf Moscheen und Asylsuchende geplant haben. Ein weiterer Verdächtiger ist noch auf freiem Fuß.

Die mutmaßlichen Mitglieder der Gruppe Der Harte Kern oder The Hard Core trafen sich Berichten zufolge über den Nachrichtendienst WhatsApp, der im September die Organisation BBC gründete Berichte. Es wird angenommen, dass sie Verbindungen zur rechtsextremen finnischen Gruppe Soldiers of Odin haben.

Der mutmaßliche Anführer der Gruppe soll sich letzte Woche mit anderen Mitgliedern getroffen haben, um eine Verschwörung zu erörtern, mit der 10 verschiedene Angriffe in ganz Deutschland gestartet werden sollen, darunter Angriffe auf Moscheen, die denen des letzten Jahres in Neuseeland ähneln und bei denen 51 Gläubige getötet wurden.

Ein Informant, der die Gruppe infiltriert hatte, gab den Ermittlern angeblich einen Hinweis auf die Verschwörung. Die Behörden entdeckten bei nachfolgenden Überfällen Schusswaffen und Materialien zur Herstellung von Bomben, berichtete die BBC. Die Männer wurden während der laufenden Untersuchung inhaftiert.

Vier der Männer, allesamt deutsche Staatsangehörige, wurden am Freitag wegen des Verdachts der Bildung der Gruppe festgenommen, während die anderen acht laut BBC beschuldigt werden, Waffen und finanzielle Unterstützung bereitgestellt zu haben.

Die deutschen Behörden priorisieren die Bedrohung durch rechtsextremen Terror angesichts eines Angriffs auf eine Synagoge in Halle im vergangenen Jahr sowie die Ermordung des Lokalpolitikers Walter Lübcke, eines Befürworters der Aufnahme von Flüchtlingen, durch einen Neonazi in den Behörden ein politisches Attentat genannt.



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