Peking soll alle internationalen Ankünfte unter Quarantäne stellen

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Peking befahl am Mittwoch Menschen aus allen anderen Ländern, innerhalb von 14 Tagen anzureisen Quarantäne wie China – wo der Ausbruch des Coronavirus zum ersten Mal begann – gibt es jetzt eine Zunahme der importierten Fälle.

Zhang Qiang, ein Beamter der Stadtregierung, sagte auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, dass selbst diejenigen, die aus „nicht epidemischen Ländern“ landen, in eine 14-tägige Quarantäne gehen müssen.

Die weitläufige Hauptstadt hatte bereits eine Quarantäne für Menschen verlangt, die aus schwer betroffenen Ländern wie Südkorea, Iran, Italien und Japan kamen.

Chinas Präsident Xi Jingping besuchte Wuhan – das ursprüngliche Epizentrum von COVID-19 – am Dienstag und erklärte, dass es die Ausbreitung der Krankheit „im Grunde gebremst“ habe.

Die Zahl der Neuinfektionen war in den letzten Wochen rückläufig, stieg jedoch am Mittwoch aufgrund der Zunahme der importierten Fälle leicht an.

Reisende, die für Geschäftsreisen nach Peking kommen, müssen in einem dafür vorgesehenen Hotel übernachten und sich einem Nukleinsäuretest für das Virus unterziehen, sagte Zhang.

Menschen, die aus Hochrisikoländern zum internationalen Flughafen Beijing Capital fliegen, werden jetzt getrennt von anderen Ankünften behandelt, berichteten staatliche Medien am Dienstag.

Flüge aus Italien, Iran, Südkorea und Japan werden in einem bestimmten Bereich des Terminals eintreffen, sagte ein Mitarbeiter des Flughafens am Mittwoch gegenüber Agence France-Presse.

Reisende, die unter Quarantäne gestellt werden müssen, werden zum nahe gelegenen New China International Exhibition Center geschickt, sagte der Mitarbeiter.

Die Fälle in Wuhan fielen am Mittwoch auf ein neues Tief. Am Mittwoch wurden 13 Infektionen gemeldet, und nur ein weiterer nicht importierter Fall wurde an anderer Stelle im Land registriert.

Wuhan und die umliegende Provinz Hubei sind seit Ende Januar gesperrt, um 56 Millionen Menschen davon abzuhalten, in andere Teile Chinas zu reisen.

Nach Angaben der Nationalen Gesundheitskommission wurden am Mittwoch landesweit 22 weitere Todesfälle und 24 neue Fälle gemeldet.

Zehn dieser Fälle kamen aus dem Ausland – die Mehrheit aus Italien, wo die meisten Infektionen außerhalb Chinas aufgetreten sind.

Insgesamt hat China inzwischen 79 aus dem Ausland importierte Coronavirus-Fälle gemeldet.

Insgesamt wurden in China seit Beginn des Ausbruchs 81.000 Menschen infiziert, wobei sich eine große Mehrheit bereits erholt hat. Bis Mittwoch waren insgesamt 3.158 Menschen gestorben.

Der Ausbruch hat sich auf über 100 Länder ausgeweitet und weltweit mehr als 4.000 Menschen getötet.

Mit Postdrähten

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